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innerer kampf

Der „Kampf“ in Dir

 

Im zarten Alter von 18 Jahren schubste mich das Leben einfach in die Welt hinaus. In dieser Zeit war meines von Ängsten, Selbstzweifeln, fehlendem Selbstbewusstsein und allen damit verbundenen Gefühlen geprägt. Also mit anderen Worten, der Super-Gau für einen so jungen Erwachsenen.

In dieser Zeit lernte ich ein paar Menschen kennen, mit denen ich mich auf eine Kampfsportausbildung einließ. Anfangs waren lediglich die Techniken für mich interessant. Die Philosophie wollte sich mir nicht so richtig erschließen und ich drückte diese einfach Beiseite. Ein fataler Fehler!

Wie ich den darauffolgenden Jahren lernte, war es eben der philosophische Teil der Ausbildung, der 99% ausmachte. Die Techniken waren nur Schmuck.

Doch was war es, was ich überhaupt zu dieser Zeit wollte?

Ganz einfach, ich wollte keine Angst mehr haben müssen! Kampfsport sollte mich Stark und Unbesiegbar machen!

Und, hat das funktioniert? Absolut nicht!

Ich konnte meine Ängste, nur mit den Kampftechniken, nicht überwinden.

Ich war nicht schlecht in der Ausübung, nur blockierte mich etwas, was ich damals nicht verstand.

Es war der Umstand, dass kämpfen rein gar nichts bringt, außer noch mehr Ängste, Sorgen und Probleme. Kämpfe ließen mich nämlich genau an dem festhalten, was ich nicht mehr wollte.

12 Jahre nach Beginn hatte ich es dann etwas verstanden.

Jeder Kampf, den ich nicht führen muss, ist ein guter Kampf!

Die Essenz aus 12 Jahren lernen. Klingt nach wenig, ist es aber nicht.

Doch was ist die Aussage dahinter?

Zu erkennen welcher Kampf es überhaupt Wert ist geführt zu werden!

Ganz von der körperlichen Gewalt, die eben eine solche Ausbildung nun mal mit sich bringt, geht es eher um die inneren und alltäglichen kleinen Kämpfe des Lebens.

Kinder, die nicht hören wollen. Unfreundliche Menschen, die einem begegnen. Konflikte mit inneren Werten. Anforderungen, die gestellt werden. Usw.

Alles getreu dem Glaubenssatz: Das Leben ist schön. Von einfach war nie die Rede.

Ist das so richtig?

Das dürfen Sie für sich selbst entscheiden. Aus meiner Erfahrung, ist sieht es anders aus.

Das Leben ist einfach und schön!

Sie machen es sich nur schwer. Sie kämpfen täglich mit den kleinen oder großen Anforderungen herum und wenn Sie sich gegenüber mal wirklich ganz ehrlich sind:

Wie oft ziehen Sie den Kürzeren dabei?

Wahrscheinlich öfter als Ihnen lieb ist und das frustriert. Oder?

Wie oft stellen Sie sich ein Leben vor, dass einfach ist?

Und… was machen Sie? Einfach weiter wie bisher!

Natürlich. Das ist ja auch ganz normal. Denn genauso haben Sie es ja auch gelernt.

Kämpfen, Kämpfen, Kämpfen. Mal verlieren Sie und mal gewinnen die Anderen.

Das ist eben die Essenz von einem Kampf. Sie, gehen immer als Verlierer dabei hervor!

Sei es das Ihr „Gegner“ verletzt ist und Sie Schuldgefühle haben, oder dass eben Sie selbst, körperlich oder in Ihren Gefühlen, verletzt sind. Eine ganz schöne Zwickmühle.

Und, was bringt ein nicht geführter Kampf?

Er bringt Klarheit, Kommunikation, positive Gefühle, Freude, Lebensqualität, Wir-Gefühle, Authentizität, Freiheit, Liebe und inneren Frieden.

Der Weg dahin ist nur der Punkt, welcher Sie davon abhält. Er ist Steinig, Unbequem und Anstrengend. Das kann einem schon Angst machen und den alten Weg weitergehen lassen. Außerdem müssen Sie ja auch noch weiter funktionieren.

Hat ja in der Vergangenheit auch gut funktioniert. Warum also etwas ändern?

Ganz einfach: Es macht entspannter und glücklicher. Positiver!

Mit meiner Unterstützung dürfen Sie gerne mal eine andere Abzweigung auf Ihrem Weg wählen. In einem Coaching begleite ich Sie dann ein Stück und Wir schauen wie sich das für Sie anfühlt:

Weniger zu kämpfen und mehr zu leben und lieben!

(Quelle: Markus Riedelsberger, Beratung & Coaching mit Herz & Hirn, Leimen 2022, Foto von Pixabay)

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